Monatsarchiv Juni 2017

VonChristoph Standfest

DAS ASCHENPUTTELPROBLEM

Das Aschenputtelproblem

Oder wenn man mit seinem Verkaufsversprechen doch nicht ganz so einzigartig ist

Das Aschenputtelproblem

Was nützt uns der schönste Schuh wenn er der Nachbarin auch passt?

Sie kennen Ihr einzigartiges Verkaufsversprechen?
Ihre Kunden sind auch bereit dafür mehr zu bezahlen, als bei Ihrem direktem Konkurrenten?

Das ist schon etwas schwieriger – denn was ist wirklich dieser sagenumwobene USP? Die Zeit ist bei Einzigartigkeiten nie auf Ihrer Seite. Ist Ihr Verkaufsversprechen wirklich so unnachahmlich, oder ist es schon Standard und wird von Ihren Kunden vorausgesetzt?

Warum kaufen Ihre Kunden bei Ihnen und nicht bei Ihren Konkurrenten? Wie Sie zu dieser Antwort kommen – Fragen Sie Ihre Kunden!
Es kann durchaus vorkommen, daß Ihre Kunden aus ganz anderen Motiven zu Ihnen kommen als Sie vermuten. Lassen Sie sich ruhig einmal von Ihren Kunden loben! Das kann mitunter ein angenehmes Gefühl hervorrufen!
Doch zu einer Reflexion gehört natürlich auch Kritik. Also fragen Sie auch Ihre leider nein Kunden warum Ihr Angebot nicht zum Zug gekommen ist. Diese leider nein Kunden  sind Ihr wichtigstes Kapital! Verschwenden Sie diese Informationen nicht – Ihr Konkurrent wird es auch nicht tun. Hier erhalten Sie gratis eine Bewertung Ihres Unternehmens.

Ist es der Preis. War womöglich Ihr Verkaufsversprechen in der Preis-Leistung für Ihren Kunden nicht ersichtlich. Sind es Qualitätskriterien wie Lieferzeit, Produkt oder Dienstleistung – machen Sie Ihre Hausaufgaben! Führen Sie eine Liste der verlorenen Angebote und verbessern Sie sich kontinuierlich.

Man kann niemanden überholen, wenn man in seine Fußstapfen tritt. Francois Truffaut

Vergessen Sie bei all Ihren Bemühungen aber Ihre Pluspunkte nicht! Schon vergessen? Sie haben Kunden welche aus ganz bestimmten Gründen bei Ihnen Kaufen. Stärken Sie diese Stärken! Werden Sie noch besser in den Dingen die Ihre Kunden an Ihnen schätzen. Enteilen Sie Ihren Konkurrenten und heben Sie Ihre unnachahmlichen Stärken hervor.

 

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VonChristoph Standfest

DEN ZEITDIEBEN AUF DER SPUR

Den Zeitdieben auf der Spur

Der Zeitdieb ist oft nicht auf den ersten Blick erkennbar, jedoch ist er ein stetiger Begleiter in unserm Alltag. Ob es sich um delegierbare Aufgaben handelt, oder um dringende wichtige Angelegenheiten ist nicht immer sofort ersichtlich.

Ihre Zeit ist begrenzt gehen Sie sorgsam damit um!

Der Zeitdieb lauert überall

Zeit ist Geld – aber ist Geld alles?

Wo bleibt der Spaß? Wie sind meine Beziehungen zu meinen Kindern und vor allem zu meiner Frau / Mann? Habe ich genügend Zeit für meine Freunde? Habe ich genügend Zeit für meine Kunden? Das sind nur ein paar Fragen wie es um unsere Zeit steht.

Zeit ist leben!

Zeit entsteht im Kopf, wenn Sie glauben zu wenig Zeit zu haben, ist Ihr Schreibtisch womöglich voll, der Posteingang geht über, das Telefon läutet andauernd und in der Tür stehen Mitarbeiter mit dringenden Angelegenheiten. Sie haben aber vielleicht auch ein schlechtes Gewissen, welches von so vielen unerledigten Aufgaben spricht. Jetzt und genau jetzt fangen Sie mit Ihrem persönlichem Zeitmanagement an!

Ein Hamsterrad sieht von innen aus wie eine Karriereleiter!

Die vier magischen Fragen
  • Warum überhaupt?
  • Warum gerade ich?
  • Warum ausgerechnet jetzt?
  • Warum in dieser Form?

Stellen Sie sich ruhig zu Ihren Tätigkeiten einmal diese vier Fragen. Wenn Sie die Tätigkeit als nicht sinnvoll erachten und Ihnen keinen ausreichenden Erfolg bringt – ELIMINIEREN Sie diese Aufgabe.
Kann diese Aufgabe auch Ihr Mitarbeiter bewerkstelligen – DELEGIEREN Sie.
Wenn es nicht gerade jetzt sein muss – TERMINISIEREN Sie.
Warum in dieser Form – hinterfragen Sie die Art und Weise Ihrer Ausführung – RATIONALISIEREN Sie. Erkennen Sie den Zeitdieb und setzen Sie Ihre Handlungen, bauen Sie Ihre Diebstahlsicherung ein.

Setzen Sie Prioritäten!
  1. MUSS – Aufgaben zuerst erledigen!
  2. SOLL – Aufgaben danach erledigen!
  3. KANN – Aufgaben zum Schluss erledigen!

Setzen Sie den Wert der Arbeit in Relation zum Zeitaufwand der Arbeit. Mit relativ wenig Zeitaufwand wird oft relativ viel erreicht – et voilà das sind Ihre A Aufgaben. Sie brauchen viel Zeit und erreichen relativ wenig – das sind Ihre C Aufgaben. Reihen Sie Ihre Aufgaben nach diesem Prinzip und arbeiten Sie sich von A nach C.

Sagen Sie NEIN zu Zeitfressern und verbessern Sie die Qualität Ihrer Zeit.

 

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VonChristoph Standfest

SPRUNG INS KALTE WASSER

Der Sprung ins kalte Wasser

Oder warum Onboarding neuer Mitarbeiter das gegenteil davon ist

Springen oder GESTOSsEN werden?

Wer kennt nicht den berühmt berüchtigten Sprung ins kalte Wasser? Ist dieser Sprung auch wirklich freiwillig? Oder ist man eher gestürzt wenn nicht sogar unsanft ins kalte Wasser befördert worden? Es ist auf jeden Fall keine angenehme Erfahrung, so voller Tatendrang, gleich am ersten Tag unsanft aus seiner Illusion gerissen zu werden. Schnell kommt man in die Versuchung alte Weisheiten wie „in jedem Stall stinkt es“ oder „im Westen nichts Neues“ auf seinen neuen Arbeitgeber zu projizieren.

Etwa ein Drittel aller neuen Mitarbeiter/innen geben in der Probezeit wieder auf, oder fassen den Entschluss hier nicht alt zu werden. Somit entstehen nicht unerhebliche Kosten für das Unternehmen. Diese Kosten verstecken sich leider zu gern im Kosteneisberg (der Teil unter dem Wasser), Begrüßungs- und Schulungskosten sind jedoch für Jeden sichtbar und somit leichter einer Diskussion ausgesetzt.

Wie könnte ein optimaler Start aussehen?

Sie stehen am Morgen Ihres ersten Arbeitstages gut gelaunt und voller Erwartungen auf. Freuen sich auf ihre neue Aufgabe, sie hätten ja ansonsten diese Stelle nicht angenommen, und betreten über den Haupteingang ihre neue Firma. Ihr Interviewpartner aus den Vorstellungsgesprächen erwartet sie bereits mit einer kleinen Aufmerksamkeit und stellt sie ihrem direkten Vorgesetzten vor. Ihr Vorgesetzter setzt sich mit ihnen für ein erstes Einführungsgespräch zusammen und erläutert Ihnen den vorbereiteten Einführungsplan. Zugleich werden die ersten Intervalle für die Feedbackgespräche geklärt. Eine Einladung für die quartalsweise abgehaltene Einführungsveranstaltung wird ausgesprochen. Danach werden Sie zu Ihrem neuen Arbeitsplatz begleitet und Ihren direkten Kollegen vorgestellt. Ihr Arbeitsplatz ist vorhanden und alle Kollegen wissen bereits über Ihr kommen bescheid. Ihnen wird ein best Buddy zur Seite gestellt der Ihnen mit Rad und Tat zur Seite steht. Er hilft Ihnen und erleichtert Ihnen dadurch die Einarbeitung.

Dieses Szenario können Sie natürlich noch ausbauen.
Wichtig ist nur ein reibungsloses Integrieren in das Unternehmen zu gewährleisten. Denn Sie haben ja immerhin den für Sie besten Kandidaten ausgewählt und Ihren neuen BESTEN MITARBEITER wollen Sie doch nicht in den ersten Wochen wieder verlieren?

 

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VonChristoph Standfest

KUNDENERWARTUNG

Die Kundenerwartung

Das Wissen über die Kundenerwartung ist der Schlüssel für begeisterte Kunden.

Warum begeisterte Kunden Umsatz bringen

Sie wollen mehr Umsatz?
Sie wollen begeistere Kunden als Botschafter Ihres Unternehmens?
Empfehlungsmarketing ist in aller munde, JA funktioniert, aber nur mit BEGEISTERTEN KUNDEN

Doch wie kommt man zu begeisterten Kunden?
Wann sollte der Kunde endlich begeistert sein? Liegt es womöglich nicht am Kunden sondern an mir?

Die Erwartungen welche der Kunde an uns stellt sind der Schlüssel.
Was erwartet der Kunde von meinem Produkt oder Dienstleistung?
Was setzt der Kunde als Standard voraus?
Können Sie Wünsche erfüllen, die der Kunde womöglich selbst noch nicht kennt? ÜBERRASCHUNG!
Der erfüllte Zusatznutzen, mit dem der Kunde niemals gerechnet hat, über diesen Vorfall wird der Kunde sprechen. Das ist der Grund warum man in Zukunft über Ihr Unternehmen spricht.

Qualität ist wenn der Kunde zurück kommt und nicht die Ware!

Aber was ist Standard, oder anders gefragt, was können meine unmittelbaren Konkurrenten auch?
Der Faktor Zeit spielt hier eine nicht unerhebliche Rolle. Dort wo Sie vor zwei drei oder auch fünf Jahren den Kunden noch überraschen konnten sitzt womöglich schon der Mitbewerber und setzt Ihre Einzigartigkeit auf Standard.