Monatsarchiv September 2017

VonChristoph Standfest

AUSWEGLOSE SITUATION?

love it, change it or leave it

Ein wichtiges „Tool“ im Selbstmanagement für scheinbar ausweglose Situationen.

Love it, Change it, Leave it Wegweiser

Sie sind mit einer Situation in Ihrem Leben (beruflich oder privat) nicht zufrieden? Mit einem verhalten einer Person, oder mit einem Team? Sie sind verärgert, unglücklich? Sie warten auf Entscheidungen von Ihrem Chef?

Gut, Sie fühlen sich also als Opfer! Langes lamentieren, weinen, trotzen, schreien bis jemand kommt und Ihnen aus der Patsche hilft, dass funktioniert höchstens bis Sie Ihre Volljährigkeit erhalten. Wollen Sie wirklich was verändern, so sind Sie auf sich allein gestellt.

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Wirklich glückliche Menschen werden selbst aktiv, hier hilft die LCL Methode.

 

Erster Schritt „love it“

Oft sind wir in unserem Unglück so gefangen, dass wir nur noch negative Aspekte erkennen. Wie viel von der Situation ist für Sie vollkommen in Ordnung, sind es 50, 60 oder gar 80 Prozent? Es hat keinen Sinn die Opferrolle zu spielen, vielleicht erhaschen Sie ein wenig Aufmerksamkeit, aber auch das wird Ihnen nicht weiterhelfen. Womöglich ist diese Situation, bei Betrachtung aller Fakten, gar nicht so schlimm wie Sie dachten?

Stellen Sie sich hierzu ein paar Fragen
  • Was kann ich daraus lernen?
  • Inwiefern macht mich diese Herausforderung zu einem besseren Menschen?
  • Was würde ich vielleicht sogar vermissen, wenn ich die Situation verlasse, also zum Beispiel meinen Job kündige?
  • Welche positiven Aspekte habe ich aus dem Blick verloren?
  • Wofür kann ich dankbar sein?
  • Gibt es nur negative oder vielleicht auch positive Seiten?

Die alles entscheidende Frage: „Kann ich die Herausforderung lieben lernen?“
-JA!  Et voilà Ihr Problem hat sich gerade in Luft aufgelöst!
-NEIN! Gut dann ab zu Schritt zwei, aber Vorsicht stellen Sie sich vorher die „Wetter“ Kontrollfrage.

Probleme welche man auf keinen Fall lösen kann, werden auch „Wetterprobleme“ genannt. Es hat keinen Sinn, seine ganze Energie zu verwenden damit das Wetter am Wochenende schön ist. Sinnvoller ist es die Kleidung und Aktivitäten nach dem Wetter auszurichten.

Change it!

Verändern Sie die Situation und packen Sie es an! Nur weil Sie die Situation nicht lieben können heißt das noch lange nicht, dass Sie gleich davonlaufen müssen.

Diese Fragen sollten Sie bei diesem Schritt beachten:
  • Was genau stört mich an der Situation?
  • Ist es möglich, das Problem dementsprechend zu ändern, dass ich es lieben lernen kann?
  • Wie kann ich sie zum Positiven verändern?
  • Was wäre notwendig, damit ich die Situation lieben lernen kann – oder sie mir zumindest gleichgültig wird?
  • Inwiefern muss ich hierfür etwas an mir selbst ändern?
  • Welche Veränderungen wären im „Außen“ notwendig?
  • Und sind diese Maßnahmen realistisch?
  • Wann und wie könnte ich den „Change“ anpacken?

Setzten Sie sich eine Frist bis zu welchem Zeitpunkt Sie diese positiven Veränderungen umsetzen möchten. Bleibt die Situation, über das Zeitfenster hinaus, ohne ein für Sie befriedigendes Ergebnis so bleibt Ihnen immer noch die dritte Option.

Leave it!

Verlassen Sie diese Situation, trennen Sie sich, treten Sie aus, suchen Sie sich etwas Neues, gehen Sie woanders hin,…
Gefährden Sie nicht Ihre Gesundheit und vergeuden Sie nicht Ihr Leben mit dem was Sie nicht wollen und auch nicht ändern können. Bauen Sie sich eine neue, bessere Lebenssituation auf!

„Gott schenke mir den Mut zu ändern, was zu ändern ist. Gott schenke mir die Demut, das hinzunehmen, was nicht zu ändern ist.
Und Gott schenke mir die Weisheit, das Eine vom Anderen zu unterscheiden. “ Gelassenheitsgebet Hl. Franz von Assisis

 

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VonChristoph Standfest

ANTI-AGING

Wenn Firmen Altern

Nein, nicht nur die demographische Entwicklung eines Unternehmens auch die Organisation als solche ist einem Alterungsprozess ausgesetzt.

Veränderung als anti aging

 

Oft trifft es Firmen welche Jahrelang überaus erfolgreich am Markt reüssierten. Es klingt zwar alt hergebracht, aber Erfolg macht träge. Warum sollen wir was ändern, es hat doch immer funktioniert? Unsere Kunden sind seit jeher… , wir haben immer schon… , man hört eindeutig die Zeitkomponente. Jede Organisation sollte sich in einem Abstand von einem Jahr einmal die Frage stellen: Warum gibt es uns überhaupt? – Wegen den Bedürfnissen unserer Kunden, welche wir mit unseren Leistungen begeistern?

Vorsicht, das ist zwar eine einfache Frage, kann aber unter Umständen zu größeren Diskussionen führen. Denn was tun, wenn sich die Bedürfnisse der Kunden ändern? Die Komfortzone verlassen? So schlimm wird es schon nicht sein. Das gibt sich wieder. JA? Wirklich? Willkommen im Alterungsprozess!

Wir haben die perfekten Lösungen, nur leider keine Kunden mit den passenden Problemen. Klick um zu Tweeten

Sind wir einmal in der Alterungsspirale gefangen, wird es mit der Fortdauer, immer schwieriger aus dieser auch wieder zu entkommen. Das Hinterlistige an dieser Sache sind unsere Ängste die uns hindern Entscheidungen zu treffen. Je länger wir warten desto schmerzhafter sind die Entscheidungen und desto größer werden unsere Ängste. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem uns der Leidensdruck (BANK) eine Entscheidung aufzwingt. Gerade rechtzeitig oder auch zu spät.

Warum tun wir das, was wir tun, überhaupt?
Warum tun wir dies genau so, wie wir es tun – warum nicht ganz anders?

Diese Fragen klingen simpel, haben es aber in sich. Denn sollten wir zu dem Schluss kommen, das wir uns neu auszurichten haben, verändert das meistens alles. Und gerade vor diesem ALLES haben wir so schrecklich Angst. Unsere Ziele, Strategien, das Verhalten der gesamten Organisation, das alles wäre unter Umständen einer Veränderung zu unterziehen. Wollen wir das wirklich? Können wir das nicht irgendwie aussitzen? Leider NEIN! Veränderung ist angesagt!

Time for change!