Blog - Standfest in die Zukunft

VonChristoph Standfest

SPRUNG INS KALTE WASSER

Der Sprung ins kalte Wasser

Oder warum Onboarding neuer Mitarbeiter das gegenteil davon ist

Springen oder GESTOSsEN werden?

Wer kennt nicht den berühmt berüchtigten Sprung ins kalte Wasser? Ist dieser Sprung auch wirklich freiwillig? Oder ist man eher gestürzt wenn nicht sogar unsanft ins kalte Wasser befördert worden? Es ist auf jeden Fall keine angenehme Erfahrung, so voller Tatendrang, gleich am ersten Tag unsanft aus seiner Illusion gerissen zu werden. Schnell kommt man in die Versuchung alte Weisheiten wie „in jedem Stall stinkt es“ oder „im Westen nichts Neues“ auf seinen neuen Arbeitgeber zu projizieren.

Etwa ein Drittel aller neuen Mitarbeiter/innen geben in der Probezeit wieder auf, oder fassen den Entschluss hier nicht alt zu werden. Somit entstehen nicht unerhebliche Kosten für das Unternehmen. Diese Kosten verstecken sich leider zu gern im Kosteneisberg (der Teil unter dem Wasser), Begrüßungs- und Schulungskosten sind jedoch für Jeden sichtbar und somit leichter einer Diskussion ausgesetzt.

Wie könnte ein optimaler Start aussehen?

Sie stehen am Morgen Ihres ersten Arbeitstages gut gelaunt und voller Erwartungen auf. Freuen sich auf ihre neue Aufgabe, sie hätten ja ansonsten diese Stelle nicht angenommen, und betreten über den Haupteingang ihre neue Firma. Ihr Interviewpartner aus den Vorstellungsgesprächen erwartet sie bereits mit einer kleinen Aufmerksamkeit und stellt sie ihrem direkten Vorgesetzten vor. Ihr Vorgesetzter setzt sich mit ihnen für ein erstes Einführungsgespräch zusammen und erläutert Ihnen den vorbereiteten Einführungsplan. Zugleich werden die ersten Intervalle für die Feedbackgespräche geklärt. Eine Einladung für die quartalsweise abgehaltene Einführungsveranstaltung wird ausgesprochen. Danach werden Sie zu Ihrem neuen Arbeitsplatz begleitet und Ihren direkten Kollegen vorgestellt. Ihr Arbeitsplatz ist vorhanden und alle Kollegen wissen bereits über Ihr kommen bescheid. Ihnen wird ein best Buddy zur Seite gestellt der Ihnen mit Rad und Tat zur Seite steht. Er hilft Ihnen und erleichtert Ihnen dadurch die Einarbeitung.

Dieses Szenario können Sie natürlich noch ausbauen.
Wichtig ist nur ein reibungsloses Integrieren in das Unternehmen zu gewährleisten. Denn Sie haben ja immerhin den für Sie besten Kandidaten ausgewählt und Ihren neuen BESTEN MITARBEITER wollen Sie doch nicht in den ersten Wochen wieder verlieren?

 

Mehr Information
VonChristoph Standfest

KUNDENERWARTUNG

Die Kundenerwartung

Das Wissen über die Kundenerwartung ist der Schlüssel für begeisterte Kunden.

Warum begeisterte Kunden Umsatz bringen

Sie wollen mehr Umsatz?
Sie wollen begeistere Kunden als Botschafter Ihres Unternehmens?
Empfehlungsmarketing ist in aller munde, JA funktioniert, aber nur mit BEGEISTERTEN KUNDEN

Doch wie kommt man zu begeisterten Kunden?
Wann sollte der Kunde endlich begeistert sein? Liegt es womöglich nicht am Kunden sondern an mir?

Die Erwartungen welche der Kunde an uns stellt sind der Schlüssel.
Was erwartet der Kunde von meinem Produkt oder Dienstleistung?
Was setzt der Kunde als Standard voraus?
Können Sie Wünsche erfüllen, die der Kunde womöglich selbst noch nicht kennt? ÜBERRASCHUNG!
Der erfüllte Zusatznutzen, mit dem der Kunde niemals gerechnet hat, über diesen Vorfall wird der Kunde sprechen. Das ist der Grund warum man in Zukunft über Ihr Unternehmen spricht.

Qualität ist wenn der Kunde zurück kommt und nicht die Ware!

Aber was ist Standard, oder anders gefragt, was können meine unmittelbaren Konkurrenten auch?
Der Faktor Zeit spielt hier eine nicht unerhebliche Rolle. Dort wo Sie vor zwei drei oder auch fünf Jahren den Kunden noch überraschen konnten sitzt womöglich schon der Mitbewerber und setzt Ihre Einzigartigkeit auf Standard.

 

VonChristoph Standfest

DIE ROTKÄPPCHENFALLE

Die Rotkäppchenfalle

Oder warum die vorgezeichneten Wege nicht immer die Besten sind.

Was nützt uns der beste und schönste Weg wenn der Wolf ihn auch kennt?

Sie sind erfolgreich in dem was sie tun?
Wenn sie diese Frage mit JA beantworten, fügen sie ruhig BIS JETZT hinzu.
Sie haben eine gut laufende Vertriebsschiene – JA BIS JETZT
Sie haben Stammkunden – JA BIS JETZT

Setzen sie ruhig vor all ihre Tätigkeiten und Erfolgsfaktoren ein BIS JETZT ! Denn sie befinden sich auf der Schwelle zur nächsten Revolution.
Im Jahr 1850 prophezeiten die Stadtplaner von New York wegen der Zunahme der Kutschen bis 1950 der Stadt meterhohen Pferdemist, und zwar bis zum dritten Stockwerk. Niemand konnte damals ahnen welche Auswirkungen die Erfindung des Autos auf die Gesellschaft haben würde. Ähnliches ereignet sich zurzeit in unserer Wirtschaft, niemand weiß wie sich die Digitalisierung auf sein Geschäftsmodell auswirken wird.

Nehmen wir als Beispiel den Kühlschrank. Der Existenzgrund für einen Kühlschrank ist, bei genauer Betrachtung, das Abdecken des Bedürfnisses nach Unabhängigkeit – ich habe immer meine Lebensmittel zur Stelle wenn ich Lust dazu habe. Doch was wenn Lieferservices mir meine Lebensmittel, in kürzester Zeit, vollkommen unkompliziert, zu jeder Tages- und Nachtzeit, nach Hause bringen. Ist dann nicht der Lieferservice das Konkurrenzprodukt zum Kühlschrank?

Die Steinzeit endete nicht am Mangel an Steinen!

Denken sie branchenübergreifend! Was passiert links und rechts. Seien sie kein Rotkäppchen das dem Wolf in die Fänge läuft.

VonChristoph Standfest

WARUM SO EIN VERHALTEN?

Strukturen schaffen Verhalten und Verhalten verstärkt Strukturen!

Warum sich Mitarbeiter in den verschiedensten Situationen ein gewisses Verhaltensmuster zurecht legen.

 

Erwarte ich mir Kreativität von meinen Mitarbeiter, aber meine einzige Messgröße der Beurteilung ist die Fehlerhäufigkeit, so werden sämtliche Bemühungen in mehr Kreativität im Sande verlaufen. Oftmals wird nur auf die Symptome Bezug genommen und hier in unsagbar viele Schulungen investiert. Die Ursachen für das Verhalten der Mannschaft liegen aber meistens wo anders. Strukturen schaffen das Verhalten, oder etwas drastischer formuliert,  jeder erzieht sich seine Mannschaft selber!

Hier setzt die Organisationsentwicklung an. Will ich ein bestimmtes Verhalten, beziehungsweise Unternehmenskultur, so muss ich mir meine Strukturen genau ansehen.

  • Welche Leistungen werden gefördert, welche werden verhindert?
  • Wie werden Entscheidungen getroffen und wie werden sie weitergegeben?
  • Wie sind die internen Informations- und Kommunikationswege?
  • Welche Regeln sind vorhanden?
  • Welche Sanktionen oder Anreizsysteme werden angewendet?

Das sind nur ein paar wenige Ansatzpunkte wie Strukturen das Verhalten beeinflussen. Wie in der Überschrift erwähnt, verstärkt das Verhalten aber auch die Strukturen. Man kann sagen es entwickeln sich selbst erfüllende Prophezeiungen.

Ich muss alles kontrollieren, ich kann meinen Mitarbeitern nicht vertrauen!

Daraus folgt: Mein Chef kontrolliert eh alles, er wird meine Fehler schon finden.
Oder: Meine Chef vertraut mir nicht! Ich muss alles ganz genau machen und werde sicher nichts Neues ausprobieren.

Strukturen schaffen Verhalten und Verhalten verstärkt Strukturen!

Um diesen Kreislauf zu durchbrechen benötigt man Abstand und den „Blick von Außen“. Die Aufgabe des Beraters besteht darin die gewohnten Strukturen zu hinterfragen, um so den Blick auf die Ursachen zu lenken. Eine ehrliche Diagnose basiert auf den Ursachen und nicht auf den Symptomen.

VonChristoph Standfest

ALLES THEORIE?

Nicht alles was sich nach Theorie anhört ist auch THEORETISCH.

Qualitätsnormen im Praxisbezug

 

In allen Bereichen in denn eine ISO – Norm nicht zwingend vorgeschrieben ist, stellt sich natürlich die Frage, Warum soll ich mir das antun? Fremde in meinem Betrieb die alles in Frage stellen, Unruhe verbreiten und viel Geld wollen, Papier und Bürokratie auftürmen und so weiter.
Dabei wird aber völlig außer Acht gelassen, dass es sich hierbei um Qualitätssicherung handelt.  Wenn man also den ganzen bürokratischen Firlefanz einfach weglassen könnte und sich auf das Wesentliche konzentrieren würde wäre so eine Qualitätssicherung eine feine Sache.
Nur wessen Qualität soll gesichert werden? Die Qualitätsvorstellungen eines fremden Auditors der die Ansprüche Ihrer Kunden nicht kennt? Kein „Externer“ wird Ihnen praktikable fertige Lösungen präsentieren können.

 

Gemeinsam Lösungen Erarbeiten

Das Zauberwort heißt GEMEINSAM. Nur Sie kennen die Wünsche und Anforderungen Ihrer Kunden und wissen über die Leistungsfähigkeit Ihres Betriebes bescheid. Ich helfe Ihnen beim Erkennen von neuen Möglichkeiten und dem heben neuer Potentiale. Mit meinem Team an Praktikern in der Qualitätssicherung, vom Verwaltungsablauf bis hin zum Flugzeugbau, stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Ein gut durchdachtes und sinnvoll eingeführtes Qualitätsmanagementsystem kommt der Qualität der Produkte oder Dienstleistungen immer entgegen. Ein für Ihre Firma abgestimmtes Qualitätsmanagementsystem kann auch ohne die strikten Regularien einer Zertifizierung eingeführt werden.

Ihr Kunde braucht keinen Zettel, kein Logo oder Stempel – er will Qualität.

Sollten Sie eine Zertifizierung benötigen so können wir Sie gerne auf diesem Weg begleiten. Hier ein Auszug aus unserem Audit Portfolio:

  • ISO9001
  • ISO/TS16949 (Automobil)
  • AS/EN9100 (Flugzeugbau)
  • ISO14001 (Umweltmanagement)
  • ISO17025 (Labor)
  • Lean green belt