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VonChristoph Standfest

Digitalisierung – Grund für Veränderung?

Warum Veränderung?

Nur der Wandel ist von Dauer, wer in der Zukunft ohne Schwierigkeiten mithalten will, muss sich dem Wandel stellen, Wandel findet permanent statt…. Hysterie im Trend der Digitalisierung?

„Es ist nicht die stärkste Spezies die überlebt, auch nicht die intelligenteste, es ist diejenige, die sich am ehesten dem Wandel anpassen kann.“ Charles Darwin englischer Naturforscher

Transferiert man die Evolutionstheorie von Darwin in einen wirtschaftlichen Kontext, so stellt sich eine simplifizierte Antwort, bezogen auf die Problematik des Spannungsfeldes Wandel vs. Stabilität dar. Digitalisierung zwingt zum WandelVerändert sich das Umfeld eines Unternehmens oder eines Systems im sozioökonomischen Bereich und übersteigt diese Veränderung die jeweiligen Toleranzen, so erfordert dies eine Anpassung an die neue veränderte Situation. Bleiben diese Anpassungen aus, erhöht sich die Gefahr der Selektion durch den Markt. Um den Mechanismen der Selektion im Markt zu entgehen, ist es zwingend notwendig langfristige Erfolgspotentiale mit Hilfe ausgefeilter Konzeptionen zu erarbeiten. Diese Erfolgspotentiale, basieren auf einem eindeutig wahrnehmbaren sowie dauerhaften und wichtigen Vorteil für den Kunden. Erfolgspotentiale sichern somit dem Unternehmen strategische Vorteile im Überlebenskampf der Wettbewerber.

Digitalisierung – Treiber für Veränderungen

Im Sammelbegriff Digitalisierung sind eine Vielzahl von Trends enthalten welche Trends auf Ihre Branche und Ihr Unternehmen Einfluss nehmen. Eine Potentialanalyse  schafft Klarheit welche digitalen Trends auf Ihr Unternehmen wirken. Hier werden detailliert Umweltfaktoren aufgelistet und auf die Bedeutung im Bezug zu Ihrem Unternehmen untersucht. Handelt es sich um eine Chance oder um ein Risiko für Ihr Geschäftsmodell? Wie weit sind bereits Ihre Mitbewerber mit der Umsetzung von neuen Strategien?

Umfeldanalyse

Aufspüren von Weak Signals – Ableitung von Future Trends
  1. Analysieren Sie die für Ihr Unternehmen relevanten gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Faktoren.
  2. Bestimmen Sie die Faktoren nach ihrer Bedeutung.
  3. Beurteilen Sie die Eintrittswahrscheinlichkeit für die betroffenen Unternehmensbereiche.
  4. Ist es eine Chance oder ein Risiko für Ihr Unternehmen?
  5. Leiten Sie Ihre Handlungsmaßnahmen und Prioritäten von den Erkenntnissen ab.
10 Schlüsselfragen zur Prognose der Branchen- und Wettbewerbsentwicklung
  • Wie ist die Größe und Wettbewerbsstärke der Konkurrenz in der Gesamtbranche gekennzeichnet und wie wird sie sich in den nächsten Jahren national und international verändern?
  • Wie werden sich Know-How und Wertschöpfung der Lieferanten verändern und welchen Einfluss hat das auf die eigene Wertschöpfungstiefe?
  • Wie wird sich die eigene Wettbewerbsfähigkeit durch Auf- und Abbau von Kernkompetenzen entwickeln?
  • Wo, das heißt in welchen Wettbewerbssegmenten wird konkurriert (Produkte, Systeme, Anwendungsgebiete, Regionen, etc.)?
  • Wie wird konkurriert (Wettbewerbsspielregeln, -strategien und -instrumente)?
  • Wie intensiv wird konkurriert (Konzentrationsgrad, Kapazitätsauslastung, Branchenwachstum, Produkt-/ Systemstandard, etc.)?
  • Welche Branchensegmente gibt es (Anwendungsbezogene Branche, Regionale Branchensegmente, Zersplitterte Branche, etc.)?
  • Wie positionieren wir unser Unternehmen in der Branche (Branchenführer, leistungsfähiger Wettbewerber, Mitanbieter ohne klare Wettbewerbsvorteile)?
  • Wie entwickeln sich die Vertriebskanäle (Importeure, Außendienst, Filial- und Niederlassungsstruktur, Vertrieb über E-Commerce, etc.)?
  • Wie entwickeln sich Handels-, Vertriebs- und Endkunden (Großhandel, Einzelhandel, Einkaufsgenossenschaften/Kooperationen)?

Der Abgleich der Umfeld-, Markt-, und Wettbewerbsentwicklung mit Ihren eigenen Stärken und Schwächen, Kernkompetenzen und Möglichkeiten zeigt Ihnen Ihre strategischen und operativen Lücken auf. Zur Schließung dieser Lücken entwickeln Sie entsprechende Maßnahmen.

Als Hilfe empfiehlt sich hier die Anwendung der 5 W´s

  • Warum? – das konkrete Defizit
  • Wie? – Gegenmaßnahmen
  • Womit? – benötigte Ressourcen
  • Wer? – Verantwortlichkeiten
  • Wann? – Deadline

Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist nur eine vorübergehende Erscheinung.Kaiser Wilhelm letzter Deutscher Kaiser

 

VonChristoph Standfest

AUSWEGLOSE SITUATION?

love it, change it or leave it

Ein wichtiges „Tool“ im Selbstmanagement für scheinbar ausweglose Situationen.

Love it, Change it, Leave it Wegweiser

Sie sind mit einer Situation in Ihrem Leben (beruflich oder privat) nicht zufrieden? Mit einem verhalten einer Person, oder mit einem Team? Sie sind verärgert, unglücklich? Sie warten auf Entscheidungen von Ihrem Chef?

Gut, Sie fühlen sich also als Opfer! Langes lamentieren, weinen, trotzen, schreien bis jemand kommt und Ihnen aus der Patsche hilft, dass funktioniert höchstens bis Sie Ihre Volljährigkeit erhalten. Wollen Sie wirklich was verändern, so sind Sie auf sich allein gestellt.

Hilf dir selbst, so hilft die Gott. Klick um zu Tweeten

 

Wirklich glückliche Menschen werden selbst aktiv, hier hilft die LCL Methode.

 

Erster Schritt „love it“

Oft sind wir in unserem Unglück so gefangen, dass wir nur noch negative Aspekte erkennen. Wie viel von der Situation ist für Sie vollkommen in Ordnung, sind es 50, 60 oder gar 80 Prozent? Es hat keinen Sinn die Opferrolle zu spielen, vielleicht erhaschen Sie ein wenig Aufmerksamkeit, aber auch das wird Ihnen nicht weiterhelfen. Womöglich ist diese Situation, bei Betrachtung aller Fakten, gar nicht so schlimm wie Sie dachten?

Stellen Sie sich hierzu ein paar Fragen
  • Was kann ich daraus lernen?
  • Inwiefern macht mich diese Herausforderung zu einem besseren Menschen?
  • Was würde ich vielleicht sogar vermissen, wenn ich die Situation verlasse, also zum Beispiel meinen Job kündige?
  • Welche positiven Aspekte habe ich aus dem Blick verloren?
  • Wofür kann ich dankbar sein?
  • Gibt es nur negative oder vielleicht auch positive Seiten?

Die alles entscheidende Frage: „Kann ich die Herausforderung lieben lernen?“
-JA!  Et voilà Ihr Problem hat sich gerade in Luft aufgelöst!
-NEIN! Gut dann ab zu Schritt zwei, aber Vorsicht stellen Sie sich vorher die „Wetter“ Kontrollfrage.

Probleme welche man auf keinen Fall lösen kann, werden auch „Wetterprobleme“ genannt. Es hat keinen Sinn, seine ganze Energie zu verwenden damit das Wetter am Wochenende schön ist. Sinnvoller ist es die Kleidung und Aktivitäten nach dem Wetter auszurichten.

Change it!

Verändern Sie die Situation und packen Sie es an! Nur weil Sie die Situation nicht lieben können heißt das noch lange nicht, dass Sie gleich davonlaufen müssen.

Diese Fragen sollten Sie bei diesem Schritt beachten:
  • Was genau stört mich an der Situation?
  • Ist es möglich, das Problem dementsprechend zu ändern, dass ich es lieben lernen kann?
  • Wie kann ich sie zum Positiven verändern?
  • Was wäre notwendig, damit ich die Situation lieben lernen kann – oder sie mir zumindest gleichgültig wird?
  • Inwiefern muss ich hierfür etwas an mir selbst ändern?
  • Welche Veränderungen wären im „Außen“ notwendig?
  • Und sind diese Maßnahmen realistisch?
  • Wann und wie könnte ich den „Change“ anpacken?

Setzten Sie sich eine Frist bis zu welchem Zeitpunkt Sie diese positiven Veränderungen umsetzen möchten. Bleibt die Situation, über das Zeitfenster hinaus, ohne ein für Sie befriedigendes Ergebnis so bleibt Ihnen immer noch die dritte Option.

Leave it!

Verlassen Sie diese Situation, trennen Sie sich, treten Sie aus, suchen Sie sich etwas Neues, gehen Sie woanders hin,…
Gefährden Sie nicht Ihre Gesundheit und vergeuden Sie nicht Ihr Leben mit dem was Sie nicht wollen und auch nicht ändern können. Bauen Sie sich eine neue, bessere Lebenssituation auf!

„Gott schenke mir den Mut zu ändern, was zu ändern ist. Gott schenke mir die Demut, das hinzunehmen, was nicht zu ändern ist.
Und Gott schenke mir die Weisheit, das Eine vom Anderen zu unterscheiden. “ Gelassenheitsgebet Hl. Franz von Assisis

 

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VonChristoph Standfest

ANTI-AGING

Wenn Firmen Altern

Nein, nicht nur die demographische Entwicklung eines Unternehmens auch die Organisation als solche ist einem Alterungsprozess ausgesetzt.

Veränderung als anti aging

 

Oft trifft es Firmen welche Jahrelang überaus erfolgreich am Markt reüssierten. Es klingt zwar alt hergebracht, aber Erfolg macht träge. Warum sollen wir was ändern, es hat doch immer funktioniert? Unsere Kunden sind seit jeher… , wir haben immer schon… , man hört eindeutig die Zeitkomponente. Jede Organisation sollte sich in einem Abstand von einem Jahr einmal die Frage stellen: Warum gibt es uns überhaupt? – Wegen den Bedürfnissen unserer Kunden, welche wir mit unseren Leistungen begeistern?

Vorsicht, das ist zwar eine einfache Frage, kann aber unter Umständen zu größeren Diskussionen führen. Denn was tun, wenn sich die Bedürfnisse der Kunden ändern? Die Komfortzone verlassen? So schlimm wird es schon nicht sein. Das gibt sich wieder. JA? Wirklich? Willkommen im Alterungsprozess!

Wir haben die perfekten Lösungen, nur leider keine Kunden mit den passenden Problemen. Klick um zu Tweeten

Sind wir einmal in der Alterungsspirale gefangen, wird es mit der Fortdauer, immer schwieriger aus dieser auch wieder zu entkommen. Das Hinterlistige an dieser Sache sind unsere Ängste die uns hindern Entscheidungen zu treffen. Je länger wir warten desto schmerzhafter sind die Entscheidungen und desto größer werden unsere Ängste. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem uns der Leidensdruck (BANK) eine Entscheidung aufzwingt. Gerade rechtzeitig oder auch zu spät.

Warum tun wir das, was wir tun, überhaupt?
Warum tun wir dies genau so, wie wir es tun – warum nicht ganz anders?

Diese Fragen klingen simpel, haben es aber in sich. Denn sollten wir zu dem Schluss kommen, das wir uns neu auszurichten haben, verändert das meistens alles. Und gerade vor diesem ALLES haben wir so schrecklich Angst. Unsere Ziele, Strategien, das Verhalten der gesamten Organisation, das alles wäre unter Umständen einer Veränderung zu unterziehen. Wollen wir das wirklich? Können wir das nicht irgendwie aussitzen? Leider NEIN! Veränderung ist angesagt!

Time for change!

VonChristoph Standfest

ANGST?

Angst vor Veränderung?!

Veränderung bedeutet Verunsicherung und Verunsicherung erzeugt Angst

Angst vor Veränderung!

Der Mensch tritt, von Natur aus, jeder Veränderung skeptisch gegenüber. Das war auch von der Evolution so gewollt und sicherte der Menschheit das Überleben. Das heißt jede Veränderung wurde zu allererst auf ihre Bedrohlichkeit überprüft.

„Lieber fünf Minuten feig als ewig tot.“ Schwäbisches Sprichwort

Diese Strategie hat sich offenbar als die bessere erwiesen. Lebewesen welche zuerst die Chancen- Vorteile und als zweites die Bedrohung überprüften, sind im Laufe der Entwicklungsgeschichte wohl zu häufig auf der Strecke geblieben. Dies erklärt auch unser Verhalten gegenüber Veränderungen. Erst wenn wir erkannt haben, dass keine Bedrohung aus der Veränderung hervorgeht, können wir uns anderen Gedanken widmen. Ansonsten befiehlt uns unser Vorzeitgehirn nur Flucht oder Kampf. (Das ist übrigens der wahre Chef.)

Flucht oder Kampf?

Da wir aber nicht mehr in der Steinzeit leben, sieht Flucht- oder Kampfverhalten etwas anders aus.
Als Erstes wird auf die Frage der Bewältigbarkeit der Bedrohung eine Antwort gesucht. Ist diese mit einem Ja zu beantworten, werden Strategien zur Verhinderung geplant. Diese können vom einfachen Abblocken bis hin zur organisierten Diffamierung reichen. Das sind eindeutige Angriff-Szenarien, zwar nicht mit Pfeil und Bogen, aber nicht minder schmerzhaft.
Wird jedoch ein Nein unausweichlich, stellt sich Panik ein und zwingt uns zur Flucht. Nein, nicht wie im Dschungel aber so ähnlich. Resignation, das Totstellen, Mitarbeiter ohne inneren Antrieb, haben schon so manche Projekte begraben.

Kernaussage

Menschen sind ‚Gewohnheitstiere‘. Deshalb wird jede (potenzielle) Veränderung zunächst einmal impulshaft als Bedrohung erachtet, die anschließend unbewusst geprüft und evtl. bewusst reflektiert wird. Die Absicht, Gewohnheiten von Mitarbeitern zu ändern, wird immer als Störung erachtet und verheißt einen Kontrollverlust, der als Bedrohung des menschlichen Grundbedürfnisses Sicherheit wahrgenommen wird. Die Folge ist Widerstand!

Nur wenn Mitarbeiter erkennen, dass ihre Bedürfnisse gewahrt bleiben, und darüber hinaus Chancen bestehen ihre individuellen Ziele zu verwirklichen, werden Change-Projekte zu Selbstläufern.

 

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VonChristoph Standfest

DEN ZEITDIEBEN AUF DER SPUR

Den Zeitdieben auf der Spur

Der Zeitdieb ist oft nicht auf den ersten Blick erkennbar, jedoch ist er ein stetiger Begleiter in unserm Alltag. Ob es sich um delegierbare Aufgaben handelt, oder um dringende wichtige Angelegenheiten ist nicht immer sofort ersichtlich.

Ihre Zeit ist begrenzt gehen Sie sorgsam damit um!

Der Zeitdieb lauert überall

Zeit ist Geld – aber ist Geld alles?

Wo bleibt der Spaß? Wie sind meine Beziehungen zu meinen Kindern und vor allem zu meiner Frau / Mann? Habe ich genügend Zeit für meine Freunde? Habe ich genügend Zeit für meine Kunden? Das sind nur ein paar Fragen wie es um unsere Zeit steht.

Zeit ist leben!

Zeit entsteht im Kopf, wenn Sie glauben zu wenig Zeit zu haben, ist Ihr Schreibtisch womöglich voll, der Posteingang geht über, das Telefon läutet andauernd und in der Tür stehen Mitarbeiter mit dringenden Angelegenheiten. Sie haben aber vielleicht auch ein schlechtes Gewissen, welches von so vielen unerledigten Aufgaben spricht. Jetzt und genau jetzt fangen Sie mit Ihrem persönlichem Zeitmanagement an!

Ein Hamsterrad sieht von innen aus wie eine Karriereleiter!

Die vier magischen Fragen
  • Warum überhaupt?
  • Warum gerade ich?
  • Warum ausgerechnet jetzt?
  • Warum in dieser Form?

Stellen Sie sich ruhig zu Ihren Tätigkeiten einmal diese vier Fragen. Wenn Sie die Tätigkeit als nicht sinnvoll erachten und Ihnen keinen ausreichenden Erfolg bringt – ELIMINIEREN Sie diese Aufgabe.
Kann diese Aufgabe auch Ihr Mitarbeiter bewerkstelligen – DELEGIEREN Sie.
Wenn es nicht gerade jetzt sein muss – TERMINISIEREN Sie.
Warum in dieser Form – hinterfragen Sie die Art und Weise Ihrer Ausführung – RATIONALISIEREN Sie. Erkennen Sie den Zeitdieb und setzen Sie Ihre Handlungen, bauen Sie Ihre Diebstahlsicherung ein.

Setzen Sie Prioritäten!
  1. MUSS – Aufgaben zuerst erledigen!
  2. SOLL – Aufgaben danach erledigen!
  3. KANN – Aufgaben zum Schluss erledigen!

Setzen Sie den Wert der Arbeit in Relation zum Zeitaufwand der Arbeit. Mit relativ wenig Zeitaufwand wird oft relativ viel erreicht – et voilà das sind Ihre A Aufgaben. Sie brauchen viel Zeit und erreichen relativ wenig – das sind Ihre C Aufgaben. Reihen Sie Ihre Aufgaben nach diesem Prinzip und arbeiten Sie sich von A nach C.

Sagen Sie NEIN zu Zeitfressern und verbessern Sie die Qualität Ihrer Zeit.

 

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