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VonChristoph Standfest

AUSWEGLOSE SITUATION?

love it, change it or leave it

Ein wichtiges „Tool“ im Selbstmanagement für scheinbar ausweglose Situationen.

Love it, Change it, Leave it Wegweiser

Sie sind mit einer Situation in Ihrem Leben (beruflich oder privat) nicht zufrieden? Mit einem verhalten einer Person, oder mit einem Team? Sie sind verärgert, unglücklich? Sie warten auf Entscheidungen von Ihrem Chef?

Gut, Sie fühlen sich also als Opfer! Langes lamentieren, weinen, trotzen, schreien bis jemand kommt und Ihnen aus der Patsche hilft, dass funktioniert höchstens bis Sie Ihre Volljährigkeit erhalten. Wollen Sie wirklich was verändern, so sind Sie auf sich allein gestellt.

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Wirklich glückliche Menschen werden selbst aktiv, hier hilft die LCL Methode.

 

Erster Schritt „love it“

Oft sind wir in unserem Unglück so gefangen, dass wir nur noch negative Aspekte erkennen. Wie viel von der Situation ist für Sie vollkommen in Ordnung, sind es 50, 60 oder gar 80 Prozent? Es hat keinen Sinn die Opferrolle zu spielen, vielleicht erhaschen Sie ein wenig Aufmerksamkeit, aber auch das wird Ihnen nicht weiterhelfen. Womöglich ist diese Situation, bei Betrachtung aller Fakten, gar nicht so schlimm wie Sie dachten?

Stellen Sie sich hierzu ein paar Fragen
  • Was kann ich daraus lernen?
  • Inwiefern macht mich diese Herausforderung zu einem besseren Menschen?
  • Was würde ich vielleicht sogar vermissen, wenn ich die Situation verlasse, also zum Beispiel meinen Job kündige?
  • Welche positiven Aspekte habe ich aus dem Blick verloren?
  • Wofür kann ich dankbar sein?
  • Gibt es nur negative oder vielleicht auch positive Seiten?

Die alles entscheidende Frage: „Kann ich die Herausforderung lieben lernen?“
-JA!  Et voilà Ihr Problem hat sich gerade in Luft aufgelöst!
-NEIN! Gut dann ab zu Schritt zwei, aber Vorsicht stellen Sie sich vorher die „Wetter“ Kontrollfrage.

Probleme welche man auf keinen Fall lösen kann, werden auch „Wetterprobleme“ genannt. Es hat keinen Sinn, seine ganze Energie zu verwenden damit das Wetter am Wochenende schön ist. Sinnvoller ist es die Kleidung und Aktivitäten nach dem Wetter auszurichten.

Change it!

Verändern Sie die Situation und packen Sie es an! Nur weil Sie die Situation nicht lieben können heißt das noch lange nicht, dass Sie gleich davonlaufen müssen.

Diese Fragen sollten Sie bei diesem Schritt beachten:
  • Was genau stört mich an der Situation?
  • Ist es möglich, das Problem dementsprechend zu ändern, dass ich es lieben lernen kann?
  • Wie kann ich sie zum Positiven verändern?
  • Was wäre notwendig, damit ich die Situation lieben lernen kann – oder sie mir zumindest gleichgültig wird?
  • Inwiefern muss ich hierfür etwas an mir selbst ändern?
  • Welche Veränderungen wären im „Außen“ notwendig?
  • Und sind diese Maßnahmen realistisch?
  • Wann und wie könnte ich den „Change“ anpacken?

Setzten Sie sich eine Frist bis zu welchem Zeitpunkt Sie diese positiven Veränderungen umsetzen möchten. Bleibt die Situation, über das Zeitfenster hinaus, ohne ein für Sie befriedigendes Ergebnis so bleibt Ihnen immer noch die dritte Option.

Leave it!

Verlassen Sie diese Situation, trennen Sie sich, treten Sie aus, suchen Sie sich etwas Neues, gehen Sie woanders hin,…
Gefährden Sie nicht Ihre Gesundheit und vergeuden Sie nicht Ihr Leben mit dem was Sie nicht wollen und auch nicht ändern können. Bauen Sie sich eine neue, bessere Lebenssituation auf!

„Gott schenke mir den Mut zu ändern, was zu ändern ist. Gott schenke mir die Demut, das hinzunehmen, was nicht zu ändern ist.
Und Gott schenke mir die Weisheit, das Eine vom Anderen zu unterscheiden. “ Gelassenheitsgebet Hl. Franz von Assisis

 

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VonChristoph Standfest

ANGST?

Angst vor Veränderung?!

Veränderung bedeutet Verunsicherung und Verunsicherung erzeugt Angst

Angst vor Veränderung!

Der Mensch tritt, von Natur aus, jeder Veränderung skeptisch gegenüber. Das war auch von der Evolution so gewollt und sicherte der Menschheit das Überleben. Das heißt jede Veränderung wurde zu allererst auf ihre Bedrohlichkeit überprüft.

„Lieber fünf Minuten feig als ewig tot.“ Schwäbisches Sprichwort

Diese Strategie hat sich offenbar als die bessere erwiesen. Lebewesen welche zuerst die Chancen- Vorteile und als zweites die Bedrohung überprüften, sind im Laufe der Entwicklungsgeschichte wohl zu häufig auf der Strecke geblieben. Dies erklärt auch unser Verhalten gegenüber Veränderungen. Erst wenn wir erkannt haben, dass keine Bedrohung aus der Veränderung hervorgeht, können wir uns anderen Gedanken widmen. Ansonsten befiehlt uns unser Vorzeitgehirn nur Flucht oder Kampf. (Das ist übrigens der wahre Chef.)

Flucht oder Kampf?

Da wir aber nicht mehr in der Steinzeit leben, sieht Flucht- oder Kampfverhalten etwas anders aus.
Als Erstes wird auf die Frage der Bewältigbarkeit der Bedrohung eine Antwort gesucht. Ist diese mit einem Ja zu beantworten, werden Strategien zur Verhinderung geplant. Diese können vom einfachen Abblocken bis hin zur organisierten Diffamierung reichen. Das sind eindeutige Angriff-Szenarien, zwar nicht mit Pfeil und Bogen, aber nicht minder schmerzhaft.
Wird jedoch ein Nein unausweichlich, stellt sich Panik ein und zwingt uns zur Flucht. Nein, nicht wie im Dschungel aber so ähnlich. Resignation, das Totstellen, Mitarbeiter ohne inneren Antrieb, haben schon so manche Projekte begraben.

Kernaussage

Menschen sind ‚Gewohnheitstiere‘. Deshalb wird jede (potenzielle) Veränderung zunächst einmal impulshaft als Bedrohung erachtet, die anschließend unbewusst geprüft und evtl. bewusst reflektiert wird. Die Absicht, Gewohnheiten von Mitarbeitern zu ändern, wird immer als Störung erachtet und verheißt einen Kontrollverlust, der als Bedrohung des menschlichen Grundbedürfnisses Sicherheit wahrgenommen wird. Die Folge ist Widerstand!

Nur wenn Mitarbeiter erkennen, dass ihre Bedürfnisse gewahrt bleiben, und darüber hinaus Chancen bestehen ihre individuellen Ziele zu verwirklichen, werden Change-Projekte zu Selbstläufern.

 

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VonChristoph Standfest

DEN ZEITDIEBEN AUF DER SPUR

Den Zeitdieben auf der Spur

Der Zeitdieb ist oft nicht auf den ersten Blick erkennbar, jedoch ist er ein stetiger Begleiter in unserm Alltag. Ob es sich um delegierbare Aufgaben handelt, oder um dringende wichtige Angelegenheiten ist nicht immer sofort ersichtlich.

Ihre Zeit ist begrenzt gehen Sie sorgsam damit um!

Der Zeitdieb lauert überall

Zeit ist Geld – aber ist Geld alles?

Wo bleibt der Spaß? Wie sind meine Beziehungen zu meinen Kindern und vor allem zu meiner Frau / Mann? Habe ich genügend Zeit für meine Freunde? Habe ich genügend Zeit für meine Kunden? Das sind nur ein paar Fragen wie es um unsere Zeit steht.

Zeit ist leben!

Zeit entsteht im Kopf, wenn Sie glauben zu wenig Zeit zu haben, ist Ihr Schreibtisch womöglich voll, der Posteingang geht über, das Telefon läutet andauernd und in der Tür stehen Mitarbeiter mit dringenden Angelegenheiten. Sie haben aber vielleicht auch ein schlechtes Gewissen, welches von so vielen unerledigten Aufgaben spricht. Jetzt und genau jetzt fangen Sie mit Ihrem persönlichem Zeitmanagement an!

Ein Hamsterrad sieht von innen aus wie eine Karriereleiter!

Die vier magischen Fragen
  • Warum überhaupt?
  • Warum gerade ich?
  • Warum ausgerechnet jetzt?
  • Warum in dieser Form?

Stellen Sie sich ruhig zu Ihren Tätigkeiten einmal diese vier Fragen. Wenn Sie die Tätigkeit als nicht sinnvoll erachten und Ihnen keinen ausreichenden Erfolg bringt – ELIMINIEREN Sie diese Aufgabe.
Kann diese Aufgabe auch Ihr Mitarbeiter bewerkstelligen – DELEGIEREN Sie.
Wenn es nicht gerade jetzt sein muss – TERMINISIEREN Sie.
Warum in dieser Form – hinterfragen Sie die Art und Weise Ihrer Ausführung – RATIONALISIEREN Sie. Erkennen Sie den Zeitdieb und setzen Sie Ihre Handlungen, bauen Sie Ihre Diebstahlsicherung ein.

Setzen Sie Prioritäten!
  1. MUSS – Aufgaben zuerst erledigen!
  2. SOLL – Aufgaben danach erledigen!
  3. KANN – Aufgaben zum Schluss erledigen!

Setzen Sie den Wert der Arbeit in Relation zum Zeitaufwand der Arbeit. Mit relativ wenig Zeitaufwand wird oft relativ viel erreicht – et voilà das sind Ihre A Aufgaben. Sie brauchen viel Zeit und erreichen relativ wenig – das sind Ihre C Aufgaben. Reihen Sie Ihre Aufgaben nach diesem Prinzip und arbeiten Sie sich von A nach C.

Sagen Sie NEIN zu Zeitfressern und verbessern Sie die Qualität Ihrer Zeit.

 

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